Steuervorteile: Einkäufe in die zweite Säule lohnen sich gewaltig

10.10.2015
Steuervorteile zweite Säule

In der zweiten Säule ergeben sich spürbare Steuervorteile (Fotolia)

Wer von seinem Erwerbseinkommen freiwillige Einkäufe in die zweite Säule vornimmt, holt durch die Steuervorteile ganz gewaltig was heraus.

Das unterstreicht ein aktuelles Fallbespiel:

Angenommen ein verheirateter, römisch-katholischer Arbeitnehmer ohne Kinder verdient 300.000 Franken im Jahr, von denen er 100.000 Franken in die zweite Säule gibt und damit für sich vorsorgt.

Allein dadurch erreicht er in einem Jahr

  • eine um 3,89 Prozent geringere durchschnittliche Steuerbelastung
  • und eine Steuerersparnis von fast 35.000 Franken

Würde er das Geld dagegen privat anlegen, müsste er sogar noch 0,45 % Vermögenssteuer bezahlen.

 

Einkäufe in die zweite Säule wirken sich auch auf die Rendite aus

Angenommen er erzielt in der Pensionskasse eine jährliche Anlagerendite von 3,5 %, so hätte er nach zehn Jahren beim Kapitalbezug trotz einer dann fälligen Steuer von etwas mehr als 110.000 Franken immer noch 1,1 Millionen Franken zur Verfügung.

Die Umkehrrechnung bei der privaten Geldanlage ohne Vorsorgemodell der zweiten Säule: Möchte er diese Summe ohne Steuervorteile und nach der Vermögenssteuer erreichen, muss er eine Rendite von rund zehn Prozent erwirtschaften. Das wiederum ist in Zeiten von Niedrigzinsen gar nicht mehr so einfach und nur mit einem höheren Risiko zu erreichen.

 

Vorteile bei freiwilligen Einkäufen in die zweite Säule

Arbeitnehmer kommen bei freiwilligen Einkäufen in die zweite Säule in den Genuss von mehreren Vorteilen.

  1. Das steuerbare Einkommen wird entsprechend um die Summe des Einkaufs reduziert.
  2. Auf Dividenden und Zinsen fällt während der Anlagezeit keine Einkommensteuer an.
  3. Im Falle der Pensionierung wird ein reduzierter Steuersatz herangezogen.

Die Argumente, gerade in der heutigen Zeit in die zweite Säule zu investieren und so steuerbegünstigt fürs Alter vorzusorgen, liegen auf der Hand. Wer sich für diesen Weg entscheidet, wird deutlich mehr für sich herausholen und gerade das ist es, was bei der Vorsorge für die Zeit nach der Pensionierung zählt.

 

Fragen zur Vorsorgeoptimierung?

Das Beispiel zeigt, dass man mit einer überlegten Optimierung seiner eigenen Vorsorge über die zweite Säule so einiges für sich herausholen kann. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

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