Vorsorge für Unternehmer: gesplittete Lösungen immer beliebter

15.11.2018
Die ideale Vorsorge: Flexibilität plus Sicherheit

Die ideale Vorsorge: Flexibilität plus Sicherheit

Als Geschäftsinhaber muss man beim Thema „Vorsorge“ viele verschiedene Aspekte berücksichtigen. Dabei geht es nicht nur um die Wahl des richtigen Systems, sondern auch um die Attraktivität als Arbeitgeber für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Viele Jahre lang galt die Vollversicherung als Mass aller Dinge. Aber ist diese Variante wirklich noch zeitgemäss? Niedrige Zinsen, eine Umverteilung zum Nachteil der Berufstätigen und ein unflexibles Anlagekonzept führen dazu, dass das gesamte Preis-Leistungsverhältnis bei Vollversicherungen hinterfragt wird. Eine Alternative dazu wäre das Modell der Aufsplittung.

Gesplittete Lösungen erhöhen den Gestaltungsspielraum.

Gesplittete Vorsorge kann zum Beispiel in Form einer Trennung von Basisvorsorge und Zusatzvorsorge erfolgen. Durch die Abgrenzung in einen Basisplan und einen Zusatzplan kann man gleich mehrere Nachteile einer „umhüllenden Variante“ umgehen. Bei einer umhüllenden Vorsorge werden nämlich obligatorische und überobligatorische Elemente in einem Vertrag zusammengefasst. Das bringt zwar unter Umständen administitrative Erleichterungen. Aber: Es kann zu unerwünschten bzw. ertragsschmälernden Umwandlungen vom Obligatorium zum Überobligatorium kommen. Auch der Steuervorteil wird so eingeschränkt.

Das Modell einer gesplitteten Vorsorge geht von mindestens zwei separaten Verträgen aus. Diese können auch bei verschiedenen Anbietern abgeschlossen werden. Mit einer gesplitteten Lösung gewinnt die Vorsorgelösung an Flexibilität und eröffnet Potenzial für individuelle Anpassungsmöglichkeiten.

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